Die Vorüberlegungen
Windows Vista kommt immer näher und die Motivation schwindet für teures Geld ein Betriebssystem vom Softwareriesen Microsoft zu kaufen. Nichts gegen Microsoft. Von der Hardware bspw. die Microsoft auf den Markt wirft, bin ich begeistert. Die Tastaturen vom MS bieten guten Tippkomfort für wenig Geld. Aber diese Geräte benötigen aber auch nicht ständig aufwändige Servicepacks, bei denen man nach der Installation betet, dass der Rechner nach dem Neustart wieder ordentlich hochfährt. So ist es auch mir geschehen nach dem 3. Servicepack von Windows XP. Eine Beschreibung des Update-Problems findet man hier.
Für mich persönlich ist ein Betriebssystem nicht anderes als eine Plattform, die Programmen ermöglicht ausgeführt zu werden und die Hardware zu nutzen. Schnullikram wie Super-3D-Effekte oder 'zig Multimediaanwendungen müssen nicht sein. Wer das gerne haben möchte - sollte sich diese Produkte einzeln kaufen oder die passende Freeware suchen.
Aber mit dieser Strategie hätte Microsoft ein Problem: Microsoft muss diese Plattform (Ihr Windows) irgendwie verkaufen und das geht schlecht, wenn man dem Kunden sagt: "Ist alles wie früher... nur neuer!" - Das zieht bei vielen Kunden nicht. Sondern es muss ständig neuer "Schnullikram" dazukommen. Der muss für den Laien auch noch bunt und animiert sein... (Siehe Apple-Spiel-Konsole: MacOS) - da stehen mir die Nackenhaare hoch. Ich würde ein einfaches schlichtes transparentes Betriebssystem vorziehen. So was wie DOS - schlicht und funktional. Den Errungenschaft einer grafischen Oberfläche verschließe ich mich natürlich nicht. Aber ein MutimediaCenter oder ein Filmschnittsoftware gehört meines Verständnis nicht ins Portfolio eines Betriebssystem.
Nach vielem Hin- und Herüberlegen, und weil ich ein Freund von langfristigen Investitionen bin, habe ich mich entschlossen, dem Kommerz in die Flinte zu pullern und wollte den Schritt in Richtig Linux wagen. Dieser Umstieg ist durch einen sehr langen Weg gezeichnet und von dem ich hier berichten möchte.